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Ein ETH-Logo abgebildet als Hologramm

NFTs erobern derzeit regelrecht die Welt der digitalen Kunst im Sturm. Digitale Künstler erleben dank der enormen Verkäufe an ein neues Krypto-Publikum gerade einen wahren Wandel in ihrem Leben. Und auch prominente Personen springen auf diesen Zug auf, da sich neue Gelegenheiten eröffnen, um mit ihren Fans zu kommunizieren. Doch digitale Kunst ist nur eine Verwendungsform für NFTs. Tatsächlich lassen sie sich nutzen, um jegliche Form von Besitz an einem einzigartigen Asset darzustellen, wie zum Beispiel eine Urkunde für einen digitalen oder physischen Gegenstand.

Wäre Andy Warhol Ende der 90er Jahre geboren, hätte er wohl die Campbell Suppe als NFT geminted, sprich geprägt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Kanye West eine Kollektion Yeezys auf Ethereum umsetzt. Und eines Tages weisen Sie vielleicht den Besitz Ihres Autos per NFT nach.

Was ist ein NFT?

NFTs sind Token, die genutzt werden können, um das Eigentum an einzigartigen Objekten darzustellen. Damit lassen sich Dinge wie Kunst, Sammlerstücke oder gar Immobilien tokenisieren. Es kann immer nur einen offiziellen Eigentümer geben und die Token sind durch die Ethereum Blockchain abgesichert. Es ist nicht möglich, den Eigentumsnachweis zu verändern oder einen neuen gleichartigen NFT in das einzufügen oder kopieren, was bereits besteht.

NFT steht für Non-Fungible-Token. Non-Fungible ist ein ökonomischer Begriff, der beispielsweise im Zusammenhang mit Dingen wie Möbel, einer Song-Datei oder einen Computer verwendet wird. Solche Dinge lassen sich nicht gleichwertig durch etwas Anderes austauschen, da sie einzigartige Eigenschaften aufweisen.

Im Gegensatz dazu, können fungible, also austauschbare, Objekte einfach ersetzt werden. Die weren durch ihren Wert definiert und nicht durch ihre einzigartigen Eigenschaften. ETH oder Euro sind beispielsweise fungibel, denn 1€ oder 1 ETH ist durch einen anderen Euro oder ETH austauschbar.

Das Internet der Assets

NFTs und Ethereum lösen so manches Problem, das heutzutage im Internet existiert. Da alles digital wird, benötigt es Wege, die Eigenschaften physischer Objekte wie Knappheit, Einzigartigkeit und den Eigentumsnachweis digital nachzubilden. Ganz zu schweigen davon, dass digitale Objekte oft nur im Kontext des eigentlichen Produkts funktionieren. Sie können beispielsweise keine iTunes-MP3-Datei weiterverkaufen oder Bonuspunkte von einer Firma in die einer anderen umtauschen – auch wenn es dafür eine Nachfrage auf dem Markt gäbe.

Doch wie könnte ein Internet der NFTs im Vergleich zum Internet von heut aussehen?

Ein Vergleich

Internet der NFTsDas Internet heute
NFTs sind digital einzigartig. Es ist nicht möglich, dass zwei NFTs identisch sind.Die Kopie einer Datei, zum Beispiel im MP3- oder JPGS-Format, ist dasselbe wie das Original.
Jedes NFT muss einen Besitzer haben. Diese Information ist öffentlich und für jeden leicht überprüfbar.Besitznachweise von digitalen Objekten werden auf Servern gespeichert, die von Institutionen kontrolliertt werden. Denen müssen Sie vertrauen.
NFTs sind mit allem kompatibel, was mit Ethereum erstellt wurde. Ein NFT-Ticket für ein Event kann auf jedem Ethereum-basierten Marktplatz gehandelt werden, für ein beispielsweise komplett anderes NFT. Sie könnten Ihr Ticket sogar gegen ein Kunstwerk tauschen!Firmen mit digitalen Objekten müssen ihre eigene Infrastruktur aufbauen. Beispiel: Eine App, über die digitale Tickets für Events ausgegeben werden, müsste ihren eigenen Ticket-Handelsplatz aufbauen.
Content Creators können ihre Arbeit überall verkaufen und auf einen globalen Markt zugreifen.Dabei sind die Creators von der Infrastruktur und Distribution der Plattform abhängig, die sie nutzen. Für diese gelten häufig Nutzungsbedingungen und geographische Einschränkungen.
Content-Creators behalten die Eigentumsrechte an ihren Werken und können Wiederverkaufsgebühren direkt beanspruchen.Plattformen, wie z. B. Musik-Streaming-Dienste, behalten einen Großteil der Verkaufserlöse ein.
Objekte können auf überraschende Art und Weise verwendet werden. Sie könnten beispielsweise digitale Kunstwerke als Sicherheit für einen dezentrales Darlehen hinterlegen.

Beispiele für NFTs

Die Welt der NFTs ist relativ jung. Theoretisch ist der Anwendungsbereich für NFTs alles, was einzigartig ist und nachweisbare Besitzrechte erforderlich macht. Hier sind einige Beispiele, wie NFTs bereits genutzt werden, um Ihnen eine bessere Vorstellung zu geben:

Beispiele von ethereum.org

Wir nutzen NFTs, um unseren Mitwirkenden etwas zurückzugeben, und wir haben sogar unseren eigenen NFT-Domänennamen.

POAPs (Proof-Of-Attendence-Protocol)

Wenn Sie einen Beitrag für ethereum.org leisten, können Sie ein POAP-NFT beanspruchen. Das sind Sammlerstücke, die als Nachweis dafür dienen, dass Sie an einer bestimmten Veranstaltung teilgenommen oder etwas dazu beigetragen haben. Einige Krypto-Treffen haben POAPs als Form von Ticket für ihre Veranstaltungen genutzt. Mehr zum Beitragen.

ethereum.org-POAP

ethereum.eth

Diese Website hat einen alternativen Domänennamen auf Grundlage von NFTs: ethereum.eth. Unsere .org-Adresse wird zentral von einem Domain Name System Provider (DNS) verwaltet. ethereum.eth hingegen ist über den Ethereum Name Service (ENS) registriert. Ethereum.eth ist unser Eigentum und wird von uns verwaltet. Schauen Sie sich unseren ENS-Datensatz an.

Mehr zu ENS

Wie funktionieren NFTs?

NFTs unterscheiden sich von ERC-20-Token wie DAI oder LINK, da die einzelnen Token komplett einzigartig und nicht teilbar sind. NFTs bieten die Möglichkeit, jedes einzigartige Objekt aus digitalen Daten zuzuweisen oder zu beanspruchen. Die Nachvollziehbarkeit ist über die Ethereum-Blockchain als öffentliches Register gegeben. Ein NFT wird sozusagen aus digitalen Objekten „geprägt“, um digitale oder nicht digitale Werte darzustellen. Ein NFT könnte beispielsweise Folgendes darstellen:

  • Digitale Kunst:
    • GIFs
    • Sammlerstücke
    • Musik
    • Videos
  • Reale Gegenstände:
    • Eigentum an einem Auto
    • Tickets für Veranstaltungen in der realen Welt
    • Tokenisierte Rechnungen
    • Rechtliche Dokumente
    • Signaturen
  • Viele, viele weitere Möglichkeiten, kreativ zu werden!

Ein NFT kann immer nur einen Eigentümer haben. Eigentumsrechte werden über die einzigartige Id und die Metadaten verwaltet, die kein anderen Token nachbilden kann. NFTs werden durch Smart Contracts erstellt bzw. geprägt, die die Eigentumsrechte zuweisen und die Übertragbarkeit von NFTs ermöglichen. Wenn jemand ein NFT erstellt oder prägt, wird dabei Code ausgeführt, der in Smart Contracts gespeichert ist und meist unterschiedlichen Standards entspricht, wie beispielsweise ERC-721. Diese Informationen werden in der Blockchain gespeichert, in der das NFT verwaltet wird. Der Erstellungs- oder Prägeprozess setzt sich oberflächlich betrachtet aus folgenden Schritten zusammen:

  • Ein neuer Block wird erstellt
  • Informationen werden validiert
  • Informationen werden in der Blockchain aufgezeichnet

NFTs haben einige besondere Eigenschaften:

  • Jeder erstellte Token hat eine einzigartige Kennung, die direkt mit einer Ethereum-Adresse verbunden ist.
  • Sie sind nicht mit anderen Token 1:1 austauschbar. Beispiel: Ein ETH enspricht exakt einem anderen ETH. Bei NFTs ist das nicht der Fall.
  • Jeder Token hat einen Eigentümer und diese Information lässt sich einfach verifizieren.
  • Sie existieren auf Ethereum und können auf jedem Ethereum-basierten NFT-Marktplatz gehandelt werden.

Mit anderen Worten, wenn Sie ein NFT besitzen:

  • Können Sie das Eigentum daran einfach nachweisen
    • Der Besitznachweis an einem NFT ist vergleichbar mit dem Nachweis, dass Sie ETH in Ihrer Wallet haben.
    • Angenommen, SIe kaufen ein NFT. Das Eigentum an dem einzigartigen Token wird über Ihre öffentliche Adresse an Ihre Wallet übertragen.
    • Der Token beweist, dass Ihre Kopie der digitalen Datei das Original ist.
    • Ihr privater Schlüssel ist der Eigentumsnachweis für das Original.
    • Der öffentliche Schlüssel des Content Creators dient als Echtheitszertifikat für dieses spezielle digitale Artefakt.
      • Der öffentliche Schlüssel des Creators ist fester Bestandteil des Tokenverlaufs. Über den öffentlichen Schlüssel des Creators lässt sich darlegen, dass der von Ihnen gehaltene Token von einer bestimmten Partei erstellt wurde. Auf diese Weise lassen sich Original und Fälschung leicht voneinander unterscheiden.
    • Ein anderer Weg des Besitznachweises für einen NFT ist, dass durch das Signieren einer Nachricht bewiesen wird, dass eine Person Eigentümer des privaten Schlüssels hinter einer Adresse ist.
      • Wie oben erwähnt fungiert also Ihr privater Schlüssel als Besitznachweis am Original. Das sagt uns, dass der private Schlüssel hinter dieser Adresse das NFT kontrolliert.
      • Eine signierte Nachricht kann benutzt werden, umnachzuweisen, dass Sie den privaten Schlüssel besitzen ohne diesen zu offenbaren – und damit auch das Sie ein NFT besitzen.
  • Das NFT kann von niemanden auf irgendeine Weise manipuliert werden.
  • Sie können es verkaufen. In manchen Fällen verdienen die ursprünglichen Urheber Lizenzgebühren an Wiederverkäufen.
  • Sie können es natürlich auch für immer behalten, mit dem ruhigen Gewissen, dass das Asset durch Ihr Wallet auf Ethereum gesichert ist.

Wenn Sie ein NFT erstellen:

  • Können Sie einfach nachweisen, dass Sie der Creator sind.
  • Bestimmen Sie über die Knappheit.
  • Können Sie bei jedem Verkauf Lizenzgebühren verdienen.
  • Können Sie es auf einem NFT-Marktplatz oder Peer-to-Peer verkaufen. Sind Sie nicht an eine Plattform gebunden und Sie brauchen niemanden als Vermittler.

Knappheit

Der Ersteller eines NFT entscheidet über die Knappheit der Assets.

Nehmen wir als Beispiel eine Eintrittskarte für ein Sportereignis. So wie ein Veranstalter für seine Veranstaltung entscheiden kann, wie viele Tickets verkauft werden, kann der Ersteller eines NFT entscheiden, wie viele Repliken existieren. Manchmal handelt es sich dabei um genaue Repliken, wie etwa 5.000 Eintrittskarten. Manchmal werden auch mehrere Stücke geminted, die zwar sehr ähnlich sind, aber doch leichte Unterschiede aufweisen, wie z. B. ein Ticket mit einem zugewiesenem Sitzplatz. Es ist auch möglich, dass ein Ersteller ein NFT kreieren möchte, von dem nur eines als spezielles seltenes Sammlerstück geminted wird.

In diesen Fällen weist jedes NFT immer noch eine eindeutige Kennung (wie ein Barcode auf einem traditionellen „Ticket“) auf, mit nur einem Eigentümer. Die beabsichtigte Knappheit der NFTs ist wichtig und liegt bei dem Ersteller. Ein Ersteller kann zum Beispiel jedes NFT einzigartig gestalten, um Knappheit zu schaffen, oder Gründe haben, mehrere tausend Repliken zu produzieren. Nicht vergessen: Diese Informationen sind alle öffentlich zugänglich.

Lizenzgebühren

Manche NFTs zahlen automatisch Lizenzgebühren, sogenannte Royalties, an ihre Ersteller aus, wenn sie verkauft werden. Dieses Konzept ist noch in der Entwicklung, doch es ist sehr aussichtsreich. Die ursprünglichen Eigentümer von EulerBeats Originals verdienen jedes Mal 8 % Lizenzgebühr, wenn das NFT weiterverkauft wird. Und einige Plattformen wie Foundation und Zora unterstützen Lizenzgebühren für ihre Künstler.

Das alles läuft völlig automatisch ab, sodass sich die Ersteller einfach zurücklehnen und Lizenzgebühren verdienen können, während ihr Werk von Person zu Person weiterverkauft wird. Derzeit erfolgt die Ermittlung von Lizenzgebühren noch weitestgehend manuell und ist nicht sehr präzise – viele Creators bekommen nicht das bezahlt, was sie eigentlich verdienen. Wenn Sie eine Lizenzgebühr in Ihr NFT programmiert haben, dann entgeht Ihnen nichts.

Wofür werden NFTs verwendet?

Im Folgenden erfahren Sie mehr über ein paar der besser entwickelten Anwendungsfälle und Visionen für NFTs auf Ethereum:

Einnahmen für die Urheber maximieren

Am häufigsten werden NFTs derzeit im Bereich digitaler Inhalte eingesetzt. Das liegt daran, dass diese Branche heutzutage zerrütet ist. Content Creators sehen, wie ihre Gewinne und das Verdienstpotenzial von den Plattformen verschlungen werden.

Ein Künstler, der Werke in einem sozialen Netzwerk publiziert, verdient Geld für die Plattform, die Werbung an die Follower des Künstlers verkauft. Im Gegenzug erhalten Sie Reichweite, doch Reichweite bezahlt keine Rechnungen.

NFTs befeuern eine neue Creator-Ökonomie, in der die Urheber die Eigentumsrechte an ihren Inhalten nicht den Plattformen übergeben, die sie veröffentlichen. Das Eigentumsrecht wird den Inhalt selbst eingebrannt.

Wenn sie ihre Inhalte verkaufen, erhalten auch sie direkt das Geld. Wenn der neue Eigentümer das NFT dann verkauft, kann der ursprüngliche Creator sogar automatisch Lizenzgebühren erhalten. Das ist bei jedem Verkauf garantiert, da die Adresse des Creators Teil der Token-Metadaten ist – Metadaten, die nicht verändert werden können.

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Das Problem mit Copy und Paste

Skeptiker behaupten oft das NFTs „dumm“ seien, während sie ein Bild posten, in dem sie einen Screenshot von einem NFT-Kunstwerk machen. „Schau, jetzt habe ich dieses Bild kostenlos bekommen!“, sagen sie süffisant.

Nun, ja. Aber macht Sie die Google-Suche nach Picassos Guernica zum stolzen neuen Besitzer eines Multimillionen-Dollar-Kunstwerks der Kunstgeschichte?

Letzten Endes ist der reale Besitz einer Sache so wertvoll, wie es der Markt entscheidet. Je mehr ein Inhalt auf Bildschirmen zu sehen, geteilt und allgemein genutzt wird, desto mehr gewinnt er an Wert.

Das nachweisliche Eigentum an der realen Sache wird immer mehr Wert haben als kein Eigentum daran zu haben.

Potenzial im Gaming-Bereich steigern

NFTs sind für Spieleentwickler sehr interessant. NFTs können Aufzeichnungen über Eigentumsrechte für Elemente im Spiel liefern, die Wirtschaft im Spiel ankurbeln und den Spielern eine Menge Vorteile bringen.

In vielen regulären Spielen können Sie Elemente kaufen, die Sie im Spiel benutzen können. Wenn es sich dabei aber um ein NFT handelt, können Sie sich Ihr Geld zurückholen, indem Sie es verkaufen, sobald Sie mit dem Spiel fertig sind. Sie können sogar Gewinne erzielen, wenn dieser Artikel begehrenswerter wird.

Spieleentwickler – als Emittenten der NFT – könnten jedes Mal, wenn ein Artikel auf dem offenen Markt wiederverkauft wird, eine Lizenzgebühr verdienen. Das schafft ein Geschäftsmodell, von dem beide Seiten, also sowohl Spieler als auch Entwickler vom NFT vom Sekundärmarkt stärker profitieren.

Das bedeutet auch, dass die Elemente, die Sie gesammelt haben, Ihre bleiben, wenn ein Spiel von den Entwicklern nicht mehr betreut wird.

Letztlich können also die Elemente, die Sie im Spiel erspielt haben, das Spiel selbst überleben. Selbst wenn ein Spiel nicht mehr weitergeführt wird, bleiben Ihre Elemente immer unter Ihrer Kontrolle. Sprich, Elemente in einem Spiels werden zu digitalen Erinnerungen und haben auch einen Wert außerhalb des Spiels.

In Decentraland, ein virtuelles Reality-Spiel, können Sie sogar NFTs kaufen, die virtuelle Grundstücke repräsentieren, die Sie nach Ihren Vorstellungen nutzen können.

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Ethereum-Adressen einprägsamer machen

Der Ethereum Name Service nutzt NFTs, um Ihre Ethereum Adresse mit einem Namen wie mywallet.eth einprägsamer zu machen. Das heißt, dass Sie jemanden bitten können, Ihnen ETH über mywallet.eth statt über 0x123456789..... zu schicken.

Das funktioniert ähnlich wie bei einem Website-Domänennamen, der eine IP-Adresse einprägsamer macht. Und wie Domänen haben auch ENS-Namen einen Wert, in der Regel basierend auf der Länge und der Relevanz. Mit ENS braucht es keine Domänenregistrierung, um die Übertragung von Eigentum zu ermöglichen. Stattdessen können Sie Ihren ENS-Namen auf einem NFT-Marktplatz handeln.

Folgende Möglichkeiten bietet ein ENS-Name:

Physische Gegenstände

Die Tokenisierung physischer Gegenstände ist noch nicht so weit entwickelt wie das digitale Pendant. Aber es gibt viele Projekte, die die Tokenisierung von Immobilien, einzigartigen Modeartikeln und vielem mehr untersuchen.

Da NFTs im Wesentlichen Urkunden sind, wird man eines Tages ein Auto oder Haus mit ETH kaufen können und die Urkunde als NFT im Gegenzug erhalten (in ein und der gleichen Transaktion). Angesichts der stark zunehmenden Technisierung, ist es nicht schwer, sich eine Welt vorzustellen, in der Ihre Ethereum-Wallet der Schlüssel zu Ihrem Auto oder zu Hause wird – Ihre Tür wird dann durch den kryptographischen Nachweis des Eigentums freigeschaltet.

Mit wertvollen Vermögenswerten wie Autos und Immobilien, die sich auf Ethereum darstellen lassen, kann man NFTs als Sicherheiten für dezentralen Darlehen verwenden. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie keine Unsummen an Bargeld oder Kryptowährung haben, sondern wertvolle physische Gegenstände besitzen. Mehr zu DeFi

NFTs und DeFi

Die NFT-Welt und die dezentralisierte Finanzwelt (DeFi) beginnen, auf unterschiedliche und interessante Weise zusammenzuarbeiten.

NFT-gesicherte Darlehen

Es gibt DeFi-Anwendungen, mit denen Sie Geld mithilfe von Sicherheiten leihen können. So können Sie beispielsweise 10 ETH als Sicherheit hinterlegen, um 5.000 DAI auszuleihen (ein Stablecoin). Das garantiert dem Kreditgeber eine Rückzahlung: Erfolgt vonseiten des Kreditnehmers keine Rückzahlund der DAI, wird die Sicherheit an den Kreditgeber geschickt. Allerdings hat nicht jeder genug Kryptowährung, um sie als Sicherheit zu verwenden.

Stattdessen gibt es Projekte, sie sich damit auseinandersetzen, wie sich NFTs als Sicherheit nutzen lassen. Angenommen, Sie hätten vor einer Weile einen seltenen CryptoPunk NFT gekauft – heutzutage wird dafür bis zu 1.000 $ bezahlt. Wenn Sie diesen als Sicherheit hinterlegen, können Sie ein Darlehen mit dem gleichen Regelsatz beanspruchen. Wenn Sie die DAI nicht zurückzahlen, wird Ihr CryptoPunk als Sicherheit an den Kreditgeber geschickt. Das könnte irgendwann mit allem funktionieren, das sich als NFT tokenisieren lässt.

Und auf Ethereum ist das gar nicht schwer, da beide Welten (NFT und DeFi) die gleiche Infrastruktur haben.

Anteilseigentum

NFT-Ersteller können auch „Shares“, also Anteile, für ihre NFTs erstellen. Damit haben Investoren und Fans die Möglichkeit, einen Teil eines NFTs zu besitzen, ohne iht komplett kaufen zu müssen. Damit erhalten NFT-Minter und -Sammler gleichermaßen noch mehr Möglichkeiten.

  • Fraktionalisierte NFTs können nicht nur auf NFT-Marktplätzen, sondern auch auf auf DEXs wie Uniswap gehandelt werden. Das bedeutet mehr Käufer und Verkäufer.
  • Der Gesamtpreis eines NFT lässt sich durch den Preis seiner Bruchteile definieren.
  • So gibt es mehr Gelegenheiten, das Eigentum an Gegenständen zu erlangen, die Ihnen wichtig sind, und davon zu profitieren. So wird es auch schwieriger, wegen zu hoher Preise keine Möglichkeit zu haben, Eigentum an NFTs zu erwerben.

Noch ist das eher experimenteller Natur, doch Sie können auf folgenden Handelsplätzen mehr über NFT-Anteile erfahren:

Theoretisch würde das die Möglichkeit schaffen, ein Stück von einem Picasso zu besitzen. Sie würden ein Anteilshalter an einem Picasso-NFT werden. Das würde bedeuten, dass Sie ein Mitspracherecht bei Themen wie der Gewinnbeteiligung hätten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass man schon bald über das Eigentum an einem NFT-Anteil in eine dezentrale autonome Organisation (DAO) eintritt, um dieses Vermögen zu verwalten.

Dabei handelt es sich um Ethereum-gestützte Organisationen, die es Fremden wie z. B. globalen Anteilshaltern eines Vermögens gestatten, sich sicher zu koordinieren, ohne dass sie dabei den anderen Beteiligten vertrauen müssen. Das liegt daran, dass ohne die Genehmigung der Gruppe kein einziger Cent ausgegeben werden kann.

Wie bereits erwähnt, ist das alles noch in Entwicklungsstadium. NFTs, DAOs und fraktionalisierte Token entwickeln sich alle unterschiedlich schnell. Doch die jeweiligen Infrastrukturen sind bereits vorhanden und können problemlos zusammenarbeiten, da sie alle die gleiche Sprache sprechen: Ethereum. Bleiben Sie bei den Entwicklungen auf dem Laufenden.

Mehr zu DAOs

Ethereum und NFTs

Ethereum ermöglicht die Funktion von NFTs aus unterschiedlichen Gründen:

  • Der Transaktionsverlauf und die Token-Metadaten sind öffentlich überprüfbar – es ist einfach, den Eigentumsverlauf nachzuweisen.
  • Sobald eine Transaktion bestätigt ist, ist es fast unmöglich, diese Daten zu manipulieren, um das Eigentum zu „stehlen“.
  • Der Handel mit NFTs kann Peer-to-Peer geschehen, ohne auf Plattformen zurückgreifen zu müssen, die ein großes Stück des Kuchens für sich beanspruchen.
  • Alle Produkte von Ethereum teilen sich das gleiche „Backend“. Anders ausgedrückt: Alle Produkte von Ethereum sprechen die gleiche Sprache – das macht NFTs produktübergreifend transportierbar. Sie können ein NFT auf einem Produkt kaufen und es auf einem anderen einfach verkaufen. Als Ersteller können Sie NFTs auf mehreren Produkten gleichzeitig auflisten – jedes Produkt wird über die aktuellsten Eigentumsinformationen verfügen.
  • Ethereum wird nie heruntergefahren. Das bedeutet, dass die Token immer zum Verkauf verfügbar sind.

Die Umweltauswirkungen von NFTs

NFTs werden immer beliebter. Damit geht einher, dass sie auch vermehrt unter die Lupe genommen werden – vor allem hinsichtlich ihres CO2-Fußabdrucks.

Zur Klärung einiger Dinge:

  • NFTs erhöhen nicht direkt den CO2-Fußabdruck von Ethereum.
  • Die Art und Weise, wie Ethereum Ihre Geldmittel und Assets sichert, ist derzeit energieintensiv. Doch das wird sich verbessern.
  • Sobald Ethereums Co2-Fußabdruck optimiert ist, wird es eine Verbesserung von 99,95 % geben. Dadurch wird Ethereum energieeffizienter als viele bestehende Branchen.

Um dies weiter auszuführen, wird es nun etwas technischer. Bleiben Sie dran...

Die NFTs trifft keine Schuld

Das gesamte NFT-Ökosystem funktioniert, weil Ethereum dezentral und sicher ist.

Dezentralisiert bedeutet, dass Sie und alle anderen verifizieren können, dass Ihnen etwas gehört. Und das alles ohne Vertrauen oder die Verwahrung an Mittelsmänner abzugeben, die Ihnen nach Belieben ihre eigenen Regeln aufzwingen können. Das bedeutet auch, dass die NFTs über viele verschiedene Produkte und Märkte hinweg bewegt werden können.

Sicher bedeutet, dass niemand Ihr NFT per copy/paste kopieren oder stehlen kann.

Diese Eigenschaften von Ethereum ermöglichen das digitale Eigentum an Einzelstücken und dass Sie einen fairen Preis für Ihre Inhalte bekommen. Aber das hat einen Preis. Blockchains wie Bitcoin und Ethereum sind derzeit energieintensiv, da es viel Energie benötigt, diese Eigenschaften zu bewahren. Wenn es einfach wäre, Ethereums Geschichte umzuschreiben, um NFTs oder Kryptowährungen zu stehlen, bräche das System zusammen.

Die Arbeit der NFT Prägung (Minting)

Wenn Sie einen NFT prägen, müssen einige Dinge passieren:

  • Es muss als Asset in der Blockchain bestätigt werden.
  • Der Kontostand des Eigentümers muss aktualisiert werden, um dieses Asset einzubinden. Dadurch wird es möglich, es zu handeln oder es nachweislich zu „besitzen“.
  • Die Transaktionen, die das oben genannte bestätigen, müssen zu einem Block hinzugefügt und auf der Chain „verewigt“ werden.
  • Der Block muss von allen im Netzwerk als „korrekt“ bestätigt werden. Mit diesem Konsens erübrigt sich die Notwendigkeit von Zwischenhändlern, da das Netzwerk darin übereinkommt, dass Ihr NFT existiert und zu Ihnen gehört. Und es ist auf der Chain, so dass es jeder überprüfen kann. Dies ist eine Möglichkeit, wie Ethereum NFT-Erstellern dabei hilft, ihre Einnahmen zu maximieren.

Alle diese Aufgaben werden von Minern erledigt. Und sie hinterlegen die Information über das NFT und dessen Eigentümer für den Rest des Netzwerks. Das bedeutet, dass das Mining ausreichend schwierig sein muss, denn ansosnten könnte irgendjemand einfach behaupten, dass er die NFT besitzt, die Sie gerade geprägt haben, und das Eigentumsrecht in betrügerischer Absicht übertragen. Es gibt viele Anreize, um zu gewährleisten, dass die Miner ehrlich handeln.

Mehr zum Mining

Ihren NFT mit Mining sichern

Die Schwierigkeit des Mining beruht auf der Tatsache, dass es viel Rechenleistung braucht, um neue Blöcke in der Kette zu erstellen. Wichtig ist, dass Blöcke konsistent erstellt werden, und nicht nur, wenn sie benötigt werden. Sie werden ungefähr alle 12 Sekunden erstellt.

Das ist wichtig, um Ethereum fälschungssicher zu machen – eine der Eigenschaften, die NFTs möglich machen. Je mehr Blöcke, desto sicherer die Kette. Wenn Ihr NFT im Block #600 erstellt wurde und ein Hacker versuchen würde, Ihr NFT zu stehlen, indem er dessen Daten ändert, dann würde sich sich der digitale Fingerabdruck aller nachfolgenden Blöcke ändern. Das bedeutet, dass jeder, der die Ethereum Software betreibt, sofort in der Lage wäre, dies zu erkennen und zu verhindern.

Das bedeutet jedoch, dass fortlaufend Rechenleistung eingesetzt werden musst. Das bedeutet auch, dass ein Block, der 0 NFT-Transaktionen enthält, immer noch ungefähr den gleichen CO2-Fußabdruck haben wird, da die Rechenleistung trotzdem noch verbraucht wird, um ihn zu erzeugen. Andere, nicht NFT-relevante Transaktionen werden die Blöcke füllen.

Blockchains sind derzeit energieintensiv

Es stimmt also, dass das Erstellen von Blöcken durch Mining mit einem CO2-Fußabdruck verbunden ist, und das ist auch ein Problem für Blockchains wie Bitcoin, doch das ist nicht direkt die Schuld von NFTs.

Viele Miningunternehmen nutzen erneuerbare Energiequellen oder ungenutzte Energie in entlegenen Gebieten. Weiterhin gibt es das Argument, dass auch die Branchen, die durch NFTs und Kryptowährungen einen Wandel erfahren, einen enormen CO2-Fußabdruck haben. Doch nur weil die bestehenden Branchen schlecht sind, heißt das nicht, dass wir nicht versuchen sollten, besser zu sein.

Und das sind wir. Ethereum entwickelt sich weiter, um die Verwendung von Ethereum (und dadurch auch NFTs) energieeffizienter zu machen. Und das war schon immer der Plan.

Wir sind nicht hier, um den ökologischen Fußabdruck des Minings zu verteidigen, sondern wir möchten erklären, wie sich die Dinge zum Besseren verändern.

Eine grünere Zukunft...

Der Energieverbrauch beim Mining ist für Entwickler und Forscher schon seit den Anfängen von Ethereum ein wichtiger Schwerpunkt gewesen. Und die Vision war immer, das so schnell wie möglich zu ändern. Mehr zu Ethereums Vision

Diese Vision wird gerade umgesetzt.

Ein grüneres Ethereum

Ethereum durchläuft gerade eine Reihe von Upgrades, durch die das Mining von Ethereum durch Staking ersetzt wird. Das macht die Rechenleistung als Sicherheitsmechanismus überflüssig und Ethereums CO2-Fußabdruck verringert sich dadurch um ~99,95 %1. In dieser Welt binden Staker Geld anstatt Rechenleistung zur Sicherung des Netzwerkes.

Die Energiekosten von Ethereum entsprechen dann den Kosten für den Betrieb eines Heimrechners multipliziert mit der Anzahl der Knoten im Netzwerk. Wenn es im Netzwerk 10.000 Knoten gibt und sich die Kosten für den Betrieb eines Heimcomputer auf etwa 525 kWh pro Jahr belaufen, sind das 5.250.000 kWh1 pro Jahr für das gesamte Netzwerk.

Diese Zahlen können wir nutzen, um Ethereum der Zukunft mit einem globalen Service wie Visa zu vergleichen. 100.000 Visa-Transaktionen verbrauchen 149 kWh an Energie2. Mit „Proof-of-Stake“-Ethereum würde dieselbe Anzahl von Transaktionen nur 17,4 kWh Energie verbrauchen. Das entspricht circa ~11 % des Energieverbrauchs von Visa 3. Dabei sind die vielen Optimierungen gar nicht berücksichtigt, an denen parallel zum Konsenslayer und Shard Chains gearbeitet wird. Wie zum Beispiel Rollups. Für 100.000 Transaktionen könnten nur 0,1666666667 kWh an Energie verbraucht werden.

Wichtig ist, dass sich dadurch die Energieeffizienz verbessert, während gleichzeitig die Dezentralisierung und Sicherheit von Ethereum bewahrt bleibt. Viele andere Blockchains könnten bereits eine Art Staking betreiben, aber sie sind nur durch ein paar ausgewählte Staker gesichert, nicht von Tausenden, wie sie Ethereum haben wird. Je stärker die Dezentralisierung, desto sicherer ist das System.

Mehr zu Energieschätzungen

Wir haben den Vergleich mit Visa gezogen, um den Energieverbrauch von „Proof-of-Stake“-Ethereum im Vergleich zu einem bekannten Namen darzustellen. In der Praxis ist es jedoch nicht wirklich richtig, den Vergleich anhand der Anzahl an Transaktionen vorzunehmen. Die Energieabgabe von Ethereum ist zeitbasiert. Ungeachtet der Anzahl von Transaktionen, die Ethereum von einer Minute zur nächsten tätigt, die Energieabgabe bleibt gleich.

Zudem sollte bedacht werden, dass Ethereum mehr als nur Finanztransaktionen durchführt. Es ist vielmehr eine Plattform für Anwendungen. Daher müsste ein fairerer Vergleich vielen Unternehmen/Branchen einschließlich Visa, AWS und mehr einschließen.

Zeitplan

Der Prozess hat bereits begonnen. Die Beacon Chain, das erste Upgrade, ist im Dezember 2020 erfolgt. Das bildet die Grundlage für das Staking, dabei wird Stakern die Möglichkeit gegeben, dem System beizutreten. Als nächster Schritt hin zu mehr Energieeffizienz steht die Zusammenführung der aktuellen Chain, also der von Minern gesicherten, mit der Beacon Chain an, die ohne Mining auskommt. Der konkrete Zeitplan lässt sich derzeit nicht ganz genau vorhersagen, doch geplant ist die Zusammenführung für das Jahr 2022. Dieser Prozess wird als Zusammenführung bezeichnet (vormals Docking). Mehr zur Zusammenführung.

Mehr zu Ethereum-Upgrades

Gestalten mit NFTs

Die meisten NFTs werden mit dem einheitlichen Standard ERC-721 erstellt. Es gibt jedoch noch andere Standards, die für Sie unter Umständen von Interesse sind. Der Standard ERC-1155 erlaubt halbfungible Token, die besonders im Gamingbereich nützlich sind. Kürzlich wurde EIP-2309 vorgeschlagen, um NFTs wesentlich effizienter zu machen. Mit diesem Standard können Sie beliebig viele Stücke in einer Transaktion prägen.

Weiterführende Informationen

Fußnoten und Quellen

Hier wird dargelegt, wie die oben genannten Energieschätzungen zustande gekommen sind. Diese Schätzungen gelten für das gesamte Netz und beziehen sich nicht nur auf den Prozess der Erstellung, des Kaufs oder des Verkaufs von NFTs.

1. 99,95 % Energieeinsparung gegenüber dem Mining

Die Verringerung des Energieverbrauchs um 99,95 % durch den Übergang von einem durch Mining gesicherten System auf ein durch Staking gesichertes, wird anhand der folgenden Datenquellen berechnet:

  • 44,49 TWh elektrischer Energie wird jährlicher durch das Mining von Ethereum verbraucht - Digiconomist

  • Ein durchschnittlicher Desktop-Computer und damit alles, was man braucht, um Proof-of-Stake auszuführen, verbraucht 0,6 kWh Energie pro Stunde – Silicon Valley-Energiediagramm (einige Schätzungen liegen bei 0,15 kWh und damit etwas höher)

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es 140.592 Validatoren von 16.405 eindeutige Adressen. Davon staken vermutlich 87.897 Validatoren von zu Hause aus.

Es wird davon ausgegangen, dass der Durchschnittsverbraucher, der von zu Hause staked, ein Desktop-PC-Setup von 100 Watt nutzt, um durchschnittlich 5,4 Validier-Clients laufen zu lassen.

Die 87.897 Validatoren, die von zu Hause aus operieren, bringen uns 16.300 Benutzer mit ~1,64 Megawatt an Energie.

Der Rest der Validatoren wird von depotführenden Stakern, wie Börsen und Staking-Services betrieben. Es lässt sich davon ausgehen, dass sie 100 W pro 5,5 Validatoren verbrauchen. Das ist eine großzügige Schätzung, um sicher zu sein.

Insgesamt verbraucht Ethereum also durch Proof-of-Stake Energie in der Größenordnung von 2,62 Megawatt. Das entspricht ungefähr einer kleinen amerikanischen Stadt.

Nach einer Schätzung des Digiconomist entspricht das einer Verringerung um mindestens 99,95 % des Gesamtenergieverbrauchs von 44.94 TWh, die die Ethereum Miner derzeit pro Jahr verbrauchen.

2. Energieverbrauch von Visa

Der Verbrauch von 100.000 Visa-Transaktionen entspricht 149 kwH - Durchschnittlicher Energieverbrauch des -Netzwerks pro Transaktion im Vergleich zum VISA-Netzwerk im Jahr 2020, Statista

Am Jahresende im September 2020 wurden 140.839.000,000 Transaktionen bearbeitet – Visa-Finanzbericht, 4. Quartal 2020

3. Energieverbrauch von 100.000 Transaktionen auf einem Proof-of-Stake-Netzwerk mit Sharding

Schätzungen zufolge ermöglichen Upgrades an der Skalierbarkeit dem Netzwerk, zwischen 25.000 und 100.000 Transaktionen pro Sekunde zu verarbeiten, mit dem derzeit theoretischem Maximum von 100.000 Transaktionen pro Sekunde.

Vitalik Buterin über das Potenzial für Transaktionen pro Sekunde mit Sharding

Sharding wird mindestens 64-fache Beschleunigung der derzeitigen Transkationszahlen pro Sekunde ermöglichen, die aktuell bei 15 liegt. Das ist die Menge der Shard Chains (zusätzliche Daten und Kapazität), die eingeführt werden. Mehr zu Shard-Chains

Damit können wir abschätzen, wie lange die Verarbeitung von 100.000 Transaktionen dauert, und das ermöglicht den Vergleich mit dem Visa-Beispiel oben.

  • 15 * 64 = 960 Transaktionen pro Sekunde.
  • 100.000 / 960 = 104,2 Sekunden, um 100.000 Transaktionen zu verarbeiten.

In 104,2 Sekunden verbraucht das Ethereum-Netzwerk folgende Menge an Energie:

1,44 kWh tägliche Nutzung * 10.000 Netzwerkknoten = 14.400 kWh pro Tag.

Ein Tag hat 86.400 Sekunden, also 14.400 / 86.400 = 0,1667 kWh pro Sekunde.

Das multiplizieren wir mit der Zeit, die für die Verarbeitung von 100.000 Transaktionen erforderlich ist: 0,1666666667 * 104,2 = 17,3666666701 kWh.

Das sind 11,6554809866 % der Energie, die für die gleichen Menge an Transaktionen auf Visa verbraucht wird.

Wichtig zu erwähnen ist, dass die Grundlage für diese Rechnung nur die Mindestanzahl an Transaktionen ist, die Ethereum pro Sekunde verarbeiten kann. Falls Ethereum sein Potenzial von 100.000 Transaktionen pro Sekunde erreicht, würden 100.000 Transaktionen nur 0,16666667 kWh verbrauchen.

Anders ausgedrückt: Wenn Visa 140.839.000.000 Transaktionen mit einem Energieverbrauch von 149 kWh pro 100.000 Transaktionen abwickelt, sind entspricht das einem jährlichen Energieverbrauch von 209.850.110 kWh.

Der jährliche Energieverbrauchv on Ethereum wird bei 5.256.000 kWh liegen. Bei potenziell 788.940.000.000 - 3.153.600.000.000 in dieser Zeit abgewickelten Transaktionen.

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Wenn Sie der Meinung sind, dass diese Statistiken fehlerhaft oder zu ungenau sind, kommunizieren Sie diese Bedenken bitte oder wenden Sie sich an die PR-Abteilung. Das sind Schätzungen des Ethereum.org-Teams, die auf öffentlich verfügbaren Daten und dem aktuellen Ethereum-Design aufbauen. Die Darstellung stellt kein offizielles Versprechen der Ethereum Foundation dar.