Ethereum-Entwicklungsstandards
Übersicht der Standards
Die Ethereum-Community hat viele Standards übernommen, die dabei helfen, Projekte (wie Ethereum-Clients und Wallets) über Implementierungen hinweg interoperabel zu halten und sicherzustellen, dass Smart Contracts und Dezentrale Anwendungen (Dapps) zusammensetzbar bleiben.
Typischerweise werden Standards als Ethereum Improvement Proposals (EIPs) eingeführt, die von Community-Mitgliedern in einem Standardprozess (öffnet in einem neuen Tab) diskutiert werden.
- Einführung in EIPs
- Liste der EIPs (öffnet in einem neuen Tab)
- EIP-GitHub-Repository (öffnet in einem neuen Tab)
- EIP-Diskussionsforum (öffnet in einem neuen Tab)
- Einführung in die Ethereum-Governance
- Übersicht der Ethereum-Governance (öffnet in einem neuen Tab) 31. März 2019 – Boris Mann
- Governance der Ethereum-Protokollentwicklung und Koordination von Netzwerk-Upgrades (öffnet in einem neuen Tab) 23. März 2020 – Hudson Jameson
- Playlist aller Ethereum Core Dev Meetings (öffnet in einem neuen Tab) (YouTube-Playlist)
Arten von Standards
Es gibt 3 Arten von EIPs:
- Standards Track: beschreibt jede Änderung, die die meisten oder alle Ethereum-Implementierungen betrifft
- Meta Track (öffnet in einem neuen Tab): beschreibt einen Prozess rund um Ethereum oder schlägt eine Änderung an einem Prozess vor
- Informational Track (öffnet in einem neuen Tab): beschreibt ein Ethereum-Designproblem oder bietet allgemeine Richtlinien oder Informationen für die Ethereum-Community
Darüber hinaus ist der Standard Track in 4 Kategorien unterteilt:
- Core (öffnet in einem neuen Tab): Verbesserungen, die einen Konsens-Fork erfordern
- Networking (öffnet in einem neuen Tab): Verbesserungen rund um devp2p und das Light Ethereum Subprotocol sowie vorgeschlagene Verbesserungen an den Netzwerkprotokollspezifikationen von Whisper und Swarm.
- Interface (öffnet in einem neuen Tab): Verbesserungen rund um Client-API/RPC-Spezifikationen und -Standards sowie bestimmte Standards auf Sprachebene wie Methodennamen und Vertrags-ABIs.
- ERC (öffnet in einem neuen Tab): Standards und Konventionen auf Anwendungsebene
Detailliertere Informationen zu diesen verschiedenen Arten und Kategorien findest du in EIP-1 (öffnet in einem neuen Tab).
Token-Standards
- ERC-20 – Eine Standardschnittstelle für fungible (austauschbare) Token, wie Abstimmungs-Token, Staking-Token oder virtuelle Währungen.
- ERC-223 – Ein Standard für fungible Token, der dafür sorgt, dass sich Token identisch zu Ether verhalten, und die Handhabung von Token-Transfers auf Empfängerseite unterstützt.
- ERC-1363 – Eine Erweiterungsschnittstelle für ERC-20-Token, die die Ausführung von Callbacks bei Empfängerverträgen in einer einzigen Transaktion unterstützt.
- ERC-721 – Eine Standardschnittstelle für nicht-fungible Token, wie eine Urkunde für ein Kunstwerk oder einen Song.
- ERC-2309 (öffnet in einem neuen Tab) – Ein standardisiertes Ereignis, das beim Erstellen/Übertragen eines oder mehrerer nicht-fungibler Token unter Verwendung fortlaufender Token-Identifikatoren ausgegeben wird.
- ERC-4400 (öffnet in einem neuen Tab) – Schnittstellenerweiterung für die EIP-721-Verbraucherrolle.
- ERC-4907 (öffnet in einem neuen Tab) – Fügt ERC-721-Token eine zeitlich begrenzte Rolle mit eingeschränkten Berechtigungen hinzu.
- ERC-777 – (NICHT EMPFOHLEN) Ein Token-Standard, der ERC-20 verbessert.
- ERC-1155 – Ein Token-Standard, der sowohl fungible als auch nicht-fungible Vermögenswerte enthalten kann.
- ERC-4626 – Ein Standard für tokenisierte Tresore, der entwickelt wurde, um die technischen Parameter von renditebringenden Tresoren zu optimieren und zu vereinheitlichen.
Erfahre mehr über Token-Standards.
Weiterführende Literatur
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